Zum Inhalt springen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Home IQ - Smart Living Solutions

Stand: September 2026

§ 1 - Geltungsbereich

1.1  Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Home IQ und Verbrauchern sowie Unternehmern über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Smart Home, insbesondere Beratung, Planung, Installation, Konfiguration, Programmierung, Inbetriebnahme, Wartung und Support, sowie über den Verkauf von Smart-Home-Produkten und damit verbundenen Waren und digitalen Leistungen.

1.2  Entgegenstehende oder von diesen Bedingungen abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Home IQ stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

1.3 Home IQ erbringt überwiegend Dienstleistungen. Ergänzend können Smart-Home-Produkte und damit verbundene Waren und digitale Leistungen angeboten und verkauft werden.

§ 2 - Vertragsschluss

2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.

2.2 Ein Vertrag über individuell angebotene Leistungen kommt durch die schriftliche oder in Textform übermittelte Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die tatsächliche Ausführung der beauftragten Leistung zustande. Bei Bestellungen über den Online-Shop kommt der Vertrag nach Maßgabe des im Online-Shop dargestellten Bestell- und Vertragsschlussverfahrens zustande.

2.3 Angebote sind, sofern nichts anderes angegeben, 30 Tage ab Ausstellungsdatum gültig.

§ 3 - Leistungsumfang und Ausführung

3.1  Änderungen und Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs sollen aus Nachweisgründen in Textform vereinbart werden.

3.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Leistungen geeignete Subunternehmer einzusetzen. Der Auftragnehmer bleibt gegenüber dem Auftraggeber für die ordnungsgemäße Erfüllung der vertraglich geschuldeten Leistungen verantwortlich. Für Schäden, die ein Subunternehmer außerhalb des ihm erteilten Auftrags und ohne Zusammenhang mit der vertraglichen Leistung verursacht, haftet der Auftragnehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen.

3.3 Änderungen des Leistungsumfangs bedürften der schriftlichen Vereinbarung. Mehraufwand durch nachträgliche Änderungswünsche wird gesondert in Rechnung gestellt.

3.4 Anleitungen und Tipps zur Eigeninstallation erfolgen ohne Installationsverpflichtung.  Soweit der Auftraggeber Installations-, Konfigurations- oder Programmierungsarbeiten selbst durchführt, trägt er die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung dieser Arbeiten. Eine Haftung des Auftragnehmers für Schäden, die nachweislich durch eine fehlerhafte Eigeninstallation oder Eigenkonfiguration des Auftraggebers verursacht wurden, bleibt ausgeschlossen, soweit dem Auftragnehmer kein eigenes Verschulden, insbesondere keine fehlerhafte Beratung oder Anleitung, zur Last fällt.

§ 4 - Vergütung und Zahlungsbedingungen

4.1 Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

4.2 Abrechenbare Arbeitszeiten werden nach dem tatsächlich angefallenen Zeitaufwand erfasst. Die Abrechnung erfolgt in Einheiten von 15 Minuten; angefangene Viertelstunden werden jeweils anteilig berechnet.

4.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

4.4 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (Unternehmer) bzw. 5 Prozentpunkten (Verbraucher) berechnet. Die Geltendmachung weiterer Schäden bleibt vorbehalten.

4.5 Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt worden ist. Die Aufrechnung mit Gegenforderungen, die aus demselben Vertragsverhältnis stammen, bleibt hiervon unberührt.

§ 5 - Lieferung und Versand

5.1 Liefertermine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich zugesagt wurden. Lieferverzögerungen berechtigen nicht zum Rücktritt, sofern der Auftragnehmer diese nicht zu vertreten hat.

5.2 Der Versand von Produkten erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Bei Lieferungen an Verbraucher gelten für den Gefahrübergang die gesetzlichen Vorschriften. Bei Lieferungen an Unternehmer geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an das Transportunternehmen auf den Auftraggeber über, soweit gesetzlich zulässig.

5.3 Der Auftragnehmer behält sich die Wahl des Versanddienstleisters vor, soweit keine ausdrückliche Vereinbarung getroffen wurde. Der Auftragnehmer setzt bevorzugt DHL als Versandpartner ein.

5.4 Teillieferungen sind zulässig, sofern sie für den Auftraggeber zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Auftraggeber durch Teillieferungen nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 6 - Eigentumsvorbehalt

6.1 Gelieferte Produkte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen Eigentum des Auftragnehmers.

6.2 Der Auftraggeber hat die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln. Unternehmer haben die Vorbehaltsware auf eigene Kosten gegen übliche Risiken angemessen zu versichern.

§ 7 - Gewährleistung und Mängelrüge

7.1 Für Mängel an gelieferten Produkten gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte. Die gesetzliche Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt, soweit gesetzlich keine abweichende Regelung vorgesehen ist, zwei Jahre ab Ablieferung der Ware. Bei Waren mit digitalen Elementen sowie bei digitalen Produkten gelten ergänzend die jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

7.2  Der Auftraggeber wird gebeten, erkennbare Mängel möglichst zeitnah nach ihrer Feststellung mitzuteilen, damit eine schnelle Prüfung und gegebenenfalls Nacherfüllung ermöglicht wird. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.

7.3 Der Auftragnehmer ist grundsätzlich zur Nacherfüllung berechtigt. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie dem Auftraggeber nach den gesetzlichen Vorschriften nicht zumutbar, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu.

7.4 Herstellergarantien richten sich nach den jeweiligen Garantie-Bedingungen des Herstellers und bleiben von dieser Regelung unberührt.

§ 8 - Haftung

8.1 Der Auftragnehmer haftet unbegrenzt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

8.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Auftragnehmer nur für den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Für Schäden, die nachweislich durch eine fehlerhafte Eigeninstallation oder Eigenkonfiguration des Auftraggebers verursacht wurden, haftet der Auftragnehmer nicht, soweit er die Eigeninstallation nicht selbst durchgeführt hat und ihn kein eigenes Verschulden, insbesondere keine fehlerhafte Beratung oder Anleitung, trifft.

§ 9 - Datenschutz

9.1 Personenbezogene Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.